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<title>Markgraf</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Markgraf</span></h1>
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<p><b>Markgraf</b> (lateinisch <i>marchio</i> oder <i>marchisus</i>) bezeichnete vom 8. bis zum Ende des 11. Jahrhunderts vorrangig eine nicht näher definierte Führungsrolle eines <a href="Adel" title="Adel">Adligen</a> im Grenzraum, der <a href="Mark_(Territorium)" title="Mark (Territorium)">Mark</a>, des Reiches. Danach löste sich der Titel von seinem ursprünglichen Bezug zur Grenze und wies den Träger als Inhaber eines bestimmten Ranges innerhalb der Gruppe der Reichsfürsten aus. Der Titel des Markgrafen bezeichnete kein bestimmtes Amt. Amtstitel des Grafen im Grenzgebiet blieb die allgemeine Bezeichnung als Graf <i>(comes)</i>. Die ältere Forschung ging dagegen davon aus, bei einem Markgrafen habe es sich um einen königlichen oder kaiserlichen Amtsträger mit militärischen Befugnissen im Grenzgebiet gehandelt. Dieser überholten Vorstellung lag die Annahme eines ausgewogenen Systems staatlicher Verwaltung mit klaren Hierarchien und ebenso klaren Zuständigkeiten innerhalb eines auf den König ausgerichteten Apparates von Amtsträgern zu Grunde.
</p><p>Im <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reich</a> waren die Markgrafen dem <a href="Reichsf%C3%BCrst" title="Reichsfürst">Reichsfürstenstand</a> angehörig und somit den <a href="Herzog" title="Herzog">Herzögen</a> faktisch gleichgestellt. Die Anrede der Markgrafen war <a href="Hoheit_(Anrede)" title="Hoheit (Anrede)">(Königliche) Hoheit</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Markgrafen_des_Frühmittelalters"><span id="Die_Markgrafen_des_Fr.C3.BChmittelalters"></span>Die Markgrafen des Frühmittelalters</h2></div>

<p>Der Titel des Markgrafen wird in den Quellen erstmals unter <a href="Karl_der_Gro%C3%9Fe" title="Karl der Große">Karl dem Großen</a> um 800 fassbar und von seinen Nachfolgern lange Zeit beibehalten.
</p><p>Zur Erfüllung ihrer risikoreichen Aufgabe erhielten die Markgrafen Grenzgebiete vom König bzw. Kaiser direkt als <a href="Lehen" class="mw-redirect" title="Lehen">Lehen</a>. Die Markgrafen hatten gegenüber den normalen Grafen besondere Befugnisse. So hatten sie den <a href="Heerbann" title="Heerbann">Heerbann</a> und die <a href="Hohe_Gerichtsbarkeit" class="mw-redirect" title="Hohe Gerichtsbarkeit">Hohe Gerichtsbarkeit</a> inne. Weiterhin konnten sie Befestigungen anordnen und erhielten dafür eine größere Anzahl an fränkischen <a href="Vasall" title="Vasall">Vasallen</a> zu ihrer Unterstützung zugewiesen. Diese Vollmachten gaben ihnen als Befehlshaber wichtiger Grenzmarken eine starke Selbstständigkeit und Gewalt, die annähernd jener der <a href="Stammesherzog" class="mw-redirect" title="Stammesherzog">Stammesherzöge</a> gleichkam.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wehrhafte Bauern wurden im ganzen Frankenreich zur Ansiedlung in den Marken angeworben, sodass die Markgrafen mancherorts beträchtliche Heere (den <i>Heerbann</i>) selbst aufbieten konnten. Die Markgrafen übten die Hohe Gerichtsbarkeit aus, ohne dass diese ihnen erst durch den König übertragen werden musste (d.&nbsp;h. <i>ohne <a href="K%C3%B6nigsbann" title="Königsbann">Königsbann</a></i>).
</p><p>Die Markgrafen wurden in der frühen Zeit vom Kaiser durch besondere Sendboten <i>(<a href="K%C3%B6nigsbote" title="Königsbote">Königsboten</a>)</i> kontrolliert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitere_Entwicklung_des_Amtes">Weitere Entwicklung des Amtes</h2></div>

<p>Zahlreiche Markgrafen, die ursprünglich aus dem niederen Adel oder <a href="Ritterstand" class="mw-redirect" title="Ritterstand">Ritterstand</a> stammten, konnten sich in den Marken eine mächtige Position aufbauen, die später für machtpolitischen Einfluss innerhalb des Reiches genutzt wurde. Dementsprechend stammen einige spätere Königshäuser von Markgrafen ab, so beispielsweise
</p>
<ul><li>die <a href="Wettiner" class="mw-redirect" title="Wettiner">Wettiner</a> als Inhaber der <a href="Markgrafschaft_Mei%C3%9Fen" title="Markgrafschaft Meißen">Mark Meißen</a></li>
<li>die <a href="Hohenzollern" title="Hohenzollern">Hohenzollern</a> als Inhaber der <a href="Mark_Brandenburg" title="Mark Brandenburg">Mark Brandenburg</a></li></ul>
<p>Vom 12.&nbsp;Jahrhundert an wurden die meisten Markgrafschaften in sogenannte <a href="Reichsf%C3%BCrstentum" class="mw-redirect" title="Reichsfürstentum">Reichsfürstentümer</a> umgewandelt. Der Titel eines Markgrafen war also dem eines <a href="F%C3%BCrst" title="Fürst">Fürsten</a> nicht nur gleichgestellt, er war auf Grund seiner alten Wurzeln oftmals mit wesentlich mehr Ansehen unter den Großen des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Reiches</a> verbunden – ähnlich dem Titel eines <a href="Landgraf" title="Landgraf">Landgrafen</a>, mit dem er ebenfalls gleichgestellt war. Der Markgraf von Brandenburg erhielt mit der <a href="Goldene_Bulle_von_Karl_IV." class="mw-redirect" title="Goldene Bulle von Karl IV.">Goldenen Bulle</a> von 1356 <a href="Kurf%C3%BCrst" title="Kurfürst">kurfürstliche</a> Rechte – die mit dem <a href="Reichsdeputationshauptschluss" title="Reichsdeputationshauptschluss">Reichsdeputationshauptschluss</a> von 1803 ebenfalls dem <i><a href="Markgrafschaft_Baden" title="Markgrafschaft Baden">Markgrafen von Baden</a></i> zuerkannt wurden.
</p><p>Im deutschen Sprachraum blieb der Titel des Markgrafen regierenden Fürsten und auf Grund vergangener Belehnungen zu gesamter Hand sowie Haus- und Erbgesetzen deren nichtregierenden Verwandten vorbehalten. Der österreichische Kaiser führte bis 1918 auch den Titel eines <i><a href="Markgraf_von_M%C3%A4hren" class="mw-redirect" title="Markgraf von Mähren">Markgrafen von Mähren</a></i>.
</p><p>Nach dem Sturz der deutschen Monarchien 1918 gingen die späteren Oberhäupter des königlichen Hauses Sachsen und des großherzoglichen Hauses Baden aus Traditionsgründen dazu über, wieder den Namen eines <i>Markgrafen von Meißen</i> bzw. eines <i>Markgrafen von Baden</i> zu führen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Markgraf(en)tum"><span id="Markgraf.28en.29tum"></span>Markgraf(en)tum</h2></div>

<p>Nachdem König <a href="Sigismund_(HRR)" title="Sigismund (HRR)">Sigismund</a> 1415 die Mark Brandenburg an den <a href="Haus_Hohenzollern" class="mw-redirect" title="Haus Hohenzollern">hohenzollernschen</a> <a href="Burggraf" title="Burggraf">Burggrafen</a> <a href="Friedrich_I._(Brandenburg)" title="Friedrich I. (Brandenburg)">Friedrich&nbsp;VI.</a> (nachmalig als Friedrich I. Markgraf von Brandenburg) übertragen hatte, führten die Hohenzollern auch den Titel <i>Markgrafen von Brandenburg</i> in ihrem Namen. Später verwendeten sie den Titel <i>Markgraf</i> auch in ihren beiden fränkischen Fürstentümern <a href="F%C3%BCrstentum_Ansbach" title="Fürstentum Ansbach">Brandenburg-Ansbach</a> und <a href="F%C3%BCrstentum_Bayreuth" title="Fürstentum Bayreuth">Brandenburg-Kulmbach/-Bayreuth</a>, die allerdings –&nbsp;anders als die Mark Brandenburg&nbsp;– keinesfalls Markgrafschaften waren (es handelte sich nicht um Grenzgebiete – sie lagen im Zentrum des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">alten Reiches</a>). Um den prestigeträchtigen Titel Markgraf dennoch auf ihre fränkischen Gebiete übertragen zu können, verwendeten die Hohenzollern deshalb das (rechtlich durchaus fragwürdige) Wortkonstrukt <i>Markgraftum</i> oder <i>Markgrafentum</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Markgrafschaften_seit_Karl_dem_Großen"><span id="Markgrafschaften_seit_Karl_dem_Gro.C3.9Fen"></span>Markgrafschaften seit Karl dem Großen</h2></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="column-multiple" style="column-width:30em;">
<ul><li><a href="Markgrafschaft_Baden" title="Markgrafschaft Baden">Markgrafschaft Baden</a></li>
<li><a href="Markgraf_von_Bergen_op_Zoom" title="Markgraf von Bergen op Zoom">Markgrafschaft Bergen op Zoom</a></li>
<li><a href="Mark_der_Billunger" title="Mark der Billunger">Mark der Billunger</a></li>
<li><a href="Mark_Brandenburg" title="Mark Brandenburg">Markgrafschaft Brandenburg</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Burgau" title="Markgrafschaft Burgau">Markgrafschaft Burgau</a></li>
<li><a href="Herzogtum_J%C3%BClich" title="Herzogtum Jülich">Markgrafschaft Jülich</a> (1355), später Herzogtum genannt</li>
<li><a href="D%C3%A4nische_Mark" title="Dänische Mark">Dänische Mark</a></li>
<li>Markgrafschaft Friesland</li>
<li>Markgrafschaft <a href="Ename" title="Ename">Ename</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Antwerpen" title="Markgrafschaft Antwerpen">Markgrafschaft Antwerpen</a></li>
<li>Markgrafschaft <a href="Valenciennes" title="Valenciennes">Valenciennes</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Mei%C3%9Fen" title="Markgrafschaft Meißen">Markgrafschaft Meißen</a></li>
<li>Mark <a href="Merseburg" title="Merseburg">Merseburg</a></li>
<li>Mark <a href="Zeitz" title="Zeitz">Zeitz</a></li>
<li><a href="Mark_Landsberg" title="Mark Landsberg">Markgrafschaft Landsberg</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_M%C3%A4hren" title="Markgrafschaft Mähren">Markgrafschaft Mähren</a></li>
<li><a href="Markgraftum_Oberlausitz" class="mw-redirect" title="Markgraftum Oberlausitz">Markgraftum Oberlausitz</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Lausitz" class="mw-redirect" title="Markgrafschaft Lausitz">Markgrafschaft Lausitz</a></li>
<li><a href="S%C3%A4chsische_Ostmark" title="Sächsische Ostmark">Sächsische Ostmark</a></li>
<li><a href="Awarenmark" title="Awarenmark">Awarenmark</a>, <a href="Marchia_orientalis" class="mw-redirect" title="Marchia orientalis">Marchia orientalis</a>, <a href="Ostarrichi" title="Ostarrichi">Ostarrichi</a> (ab 1156 Herzogtum Österreich)
<ul><li><a href="Ungarische_Mark" title="Ungarische Mark">Ungarische Mark</a></li>
<li><a href="B%C3%B6hmische_Mark" title="Böhmische Mark">Böhmische Mark</a></li></ul></li>
<li><a href="Nordgau_(Bayern)" title="Nordgau (Bayern)">Markgrafschaft auf dem Nordgau</a></li>
<li><a href="Mark_an_der_Mur" title="Mark an der Mur">Mark an der Mur</a>, obere Karantanermark, <a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a>
<ul><li><a href="Grafschaft_Pitten" title="Grafschaft Pitten">Mark Pitten</a></li></ul></li>
<li><a href="Mark_hinter_dem_Drauwald" class="mw-redirect" title="Mark hinter dem Drauwald">Mark hinter dem Drauwald</a>, Mark <a href="Pettau_(Adelsgeschlecht)" title="Pettau (Adelsgeschlecht)">Pettau</a>, untere Karantanermark</li>
<li>Mark <a href="Krain" title="Krain">Krain</a></li>
<li><a href="Mark_an_der_Sann" title="Mark an der Sann">Mark an der Sann</a></li>
<li><a href="Windische_Mark_(Slowenien)" title="Windische Mark (Slowenien)">Windische Mark</a>
<ul><li><a href="Bela_krajina" class="mw-redirect" title="Bela krajina">Weiße Mark</a></li></ul></li>
<li>Mark <a href="Istrien" title="Istrien">Istrien</a></li>
<li>Mark <a href="Friaul" title="Friaul">Friaul</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Verona" title="Markgrafschaft Verona">Markgrafschaft Verona</a></li>
<li><a href="Bretonische_Mark" title="Bretonische Mark">Bretonische Mark</a></li>
<li><a href="Spanische_Mark" title="Spanische Mark">Spanische Mark</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Saluzzo" title="Markgrafschaft Saluzzo">Markgrafschaft Saluzzo</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Ivrea" title="Markgrafschaft Ivrea">Markgrafschaft Ivrea</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Turin" title="Markgrafschaft Turin">Markgrafschaft Turin</a></li>
<li><a href="Markgrafschaft_Montferrat" title="Markgrafschaft Montferrat">Markgrafschaft Montferrat</a></li>
<li><a href="Nordmark" title="Nordmark">Nordmark</a></li></ul>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berühmte_Markgrafen"><span id="Ber.C3.BChmte_Markgrafen"></span>Berühmte Markgrafen</h2></div>

<ul><li><a href="R%C3%BCdiger_von_Bechelaren" title="Rüdiger von Bechelaren">Rüdiger von Bechelaren</a>, Gêre und Ekkewart (literarische Markgrafen im <a href="Nibelungenlied" title="Nibelungenlied">Nibelungenlied</a>)</li>
<li><a href="Hruotland" title="Hruotland">Roland</a>, Graf der bretonischen Mark im Frankenreich</li>
<li><a href="Gero" title="Gero">Gero</a>, Herr der sächsischen Ostmark</li>
<li><a href="Mathilde_von_Canossa" title="Mathilde von Canossa">Mathilde von Canossa</a>, die Markgräfin der Toskana und Herzogin von Spoleto residierte auf der <a href="Canossa_(Burg)" title="Canossa (Burg)">Burg Canossa</a></li>
<li><a href="Leopold_III._(%C3%96sterreich)" title="Leopold III. (Österreich)">Leopold III. von Österreich</a>, auch <i>der Heilige</i> genannt</li>
<li><a href="Ludwig_Wilhelm_(Baden-Baden)" title="Ludwig Wilhelm (Baden-Baden)">Ludwig von Baden-Baden</a>, auch <i>Türkenlouis</i> genannt</li>
<li><a href="Albrecht_II._Alcibiades" title="Albrecht II. Alcibiades">Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach</a></li>
<li><a href="Friedrich_III._(Brandenburg-Bayreuth)" title="Friedrich III. (Brandenburg-Bayreuth)">Friedrich von Brandenburg-Bayreuth</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Titel_in_anderen_Ländern"><span id="Titel_in_anderen_L.C3.A4ndern"></span>Titel in anderen Ländern</h2></div>
<p>Dieser fränkische Titel wurde auch nach dem Zerfall des Frankenreiches in zahlreichen Ländern Europas weiterhin genutzt und in weitere Länder exportiert. So wurde der Titel <i>Markgraf</i> außerhalb des Deutschen Reichs in zahlreichen romanischen Ländern Europas sowie im von normannisch-französischer Tradition beeinflussten England auch als bloßer Adelstitel ohne Herrschaftsfunktion vergeben.
Deutsche Markgrafen werden in Frankreich nicht Marquis genannt, sondern (wie auch im Englischen und Spanischen) <i>Margrave</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Britische_Inseln">Britische Inseln</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Marquess_(Adelstitel)" title="Marquess (Adelstitel)">Marquess</a></i></div>
<p>Im Vereinigten Königreich ist der <i>Marquess</i> seit 1385 der zweithöchste Rang, nach dem eines <a href="Duke_(Adelstitel)" title="Duke (Adelstitel)">Duke</a> und noch vor dem eines <a href="Earl" title="Earl">Earls</a>, der in der britischen <a href="Peer_(Adel)" title="Peer (Adel)">Peerage</a> vergeben werden kann. Der erste derartige Titel war 1385 der eines <a href="Marquess_of_Dublin" class="mw-redirect" title="Marquess of Dublin">Marquess of Dublin</a> für <a href="Robert_de_Vere%2C_Duke_of_Ireland" title="Robert de Vere, Duke of Ireland">Robert de Vere, 9. Earl of Oxford</a>, der bereits 1386 wieder eingezogen wurde. Der zweite und dritte waren 1397 der <a href="Marquess_of_Dorset" title="Marquess of Dorset">Marquess of Dorset</a> und <a href="Marquess_of_Somerset" class="mw-redirect" title="Marquess of Somerset">Marquess of Somerset</a> für <a href="John_Beaufort%2C_1._Earl_of_Somerset" title="John Beaufort, 1. Earl of Somerset">John Beaufort, 1. Earl of Somerset</a>, der ebenfalls kurze Zeit später (1399) wieder eingezogen wurde. Der Titel wurde erst 1442 von <a href="Heinrich_VI._(England)" title="Heinrich VI. (England)">Heinrich VI.</a> wieder aufgegriffen und hielt fortan als Titel in allen britischen Peerages Einzug. Marquesstitel sind grundsätzlich ausschließlich in agnatischer <a href="Primogenitur" title="Primogenitur">Primogenitur</a> erblich.
</p><p>Insgesamt wurden in der Geschichte der britischen Inseln 135 Marquesstitel geschaffen, davon 33 in der Peerage of England, 23 in der Peerage of Scotland, 24 in der Peerage of Ireland, 22 in der Peerage of Great Britain und 33 in der Peerage of the United Kingdom. Die bislang letzte Verleihung eines Marquess-Titels war die des <a href="Marquess_of_Willingdon" title="Marquess of Willingdon">Marquess of Willingdon</a> 1936.
</p><p>Heute existieren insgesamt noch 36 Verleihungen, davon sechs in der Peerage of England, 13 in der Peerage of Scotland, zehn in der Peerage of Ireland, acht in der Peerage of Great Britain und 18 in der Peerage of the United Kingdom. Der älteste noch existierende Marquess-Titel ist der des <a href="Marquess_of_Winchester" title="Marquess of Winchester">Marquess of Winchester</a> (Peerage of England, 1585), der jüngste ist der des <a href="Marquess_of_Reading" title="Marquess of Reading">Marquess of Reading</a> (Peerage of the United Kingdom, 1926).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frankreich">Frankreich</h3></div>

<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_der_Markgrafschaften_Frankreichs" title="Liste der Markgrafschaften Frankreichs">Liste der Markgrafschaften Frankreichs</a></div>
<p>Die französische Bezeichnung für französische Markgrafen ist <i><span lang="fr">Marquis</span></i> (feminin <i><span lang="fr">Marquise</span></i>).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Marquis wurde vom König ernannt und verwaltete im Mittelalter eine <a href="Mark_(Territorium)" title="Mark (Territorium)">Mark</a>, ein Grenzgebiet. Prinzipiell stand der Marquis im Rang höher als der <i>Comte</i> (Graf), weil er weitergehende Rechte als dieser besaß. Marquis war nicht nur ein Adelstitel, sondern auch ein <i>titre de fonction</i>, ein Titel, der eine Funktion bezeichnete. Der Marquis durfte ohne eine Order des Königs dessen Armeen befehligen, um im Ernstfall schnell die Grenzen verteidigen zu können. Der Marquis stand im Rang unter dem <i>Duc</i> (Herzog), der im Mittelalter sein Herzogtum als <a href="F%C3%BCrstentum" title="Fürstentum">Fürstentum</a> weitgehend autonom verwalten konnte. Der Titel wurde gültig, wenn sich der Marquis beim <a href="Parlement" title="Parlement">Parlement</a> registrieren ließ. Militärisch war er zudem der Überwacher von Märschen und der öffentlichen Ordnung. Die von ihm befehligte Einheit hieß <a href="Mar%C3%A9chauss%C3%A9e" title="Maréchaussée">Maréchaussée</a> und war eine Art von Polizeitruppe.
</p><p>Schon als <a href="Hugo_Capet" title="Hugo Capet">Hugo Capet</a> (940–996) König wurde, war der Titel Marquis erblich, d.&nbsp;h. nicht jeder Träger dieses Titels erfüllte die oben genannte Funktion. Es kam vor, dass sich ein <a href="Seigneur" title="Seigneur">Seigneur</a> selbst zum Marquis ernannte und den Titel nicht registrieren ließ. Der Grundbesitz des Marquis war deshalb nicht mehr unbedingt eine Mark und wurde auch <i>Marquisat</i> genannt. Eine weitere Folge dieser feudalen Eigenmächtigkeiten war, dass die Reihenfolge der Ränge strittig wurde. Wie „adlig“ ein bestimmter Marquis oder Comte war, wurde nicht mehr nur nach seinem Titel beurteilt, sondern auch danach, wie viel Land er in Besitz hatte und wie lange seine Familie schon über einen Adelstitel verfügte. Das System wurde ab dem 13. Jahrhundert noch komplexer, als Marquis, Comte und Duc zugleich <a href="Pair_von_Frankreich" class="mw-redirect" title="Pair von Frankreich">Pair von Frankreich</a> sein konnten, was sie über den Rang eines „normalen“ Duc erhob.<sup id="cite_ref-marquis_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-marquis-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Ludwig_XIV." title="Ludwig XIV.">Ludwig XIV.</a> (1638–1715) und <a href="Ludwig_XV." title="Ludwig XV.">Ludwig XV.</a> (1710–1774) machten es sich zur Gewohnheit, ihre jeweilige <a href="M%C3%A4tresse" title="Mätresse">Mätresse</a> in den Rang einer Marquise zu erheben. Die berühmteste unter ihnen ist die <a href="Madame_de_Pompadour" title="Madame de Pompadour">Marquise de Pompadour</a>.
</p><p>Ludwig XIV. versuchte allerdings, anderweitig der Flut nichtregistrierter Adeliger Herr zu werden. 1663 und 1699 wurden Gesetze erlassen, die es vorschrieben, einen Adelstitel registrieren zu lassen oder nachzuweisen, dass der jeweilige Adelstitel der Familie schon über hundert Jahre lang gehörte.
</p><p>1790 wurde im Zuge der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> (1789–1799) per Dekret die Vererbbarkeit der Adelstitel abgeschafft.
</p>

<p><a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleon Bonaparte</a> (1769–1821) machte die Gesetze der Französischen Revolution bezüglich des Adels rückgängig und legte die Reihenfolge der Adelsränge gesetzlich fest. Er bestimmte, dass der Sohn eines Ducs, der zugleich Pair von Frankreich war, automatisch den Titel Marquis führen durfte, während der Sohn eines Marquis, der zugleich Pair von Frankreich war, automatisch den Titel Comte führen durfte. Mit Zustimmung Napoleons konnte der Titel des Vaters auf den Sohn vererbt werden. Die Abfolge der Ränge untereinander wurde ansonsten wie oben beschrieben festgelegt, der Marquis folgte dem Duc, der Comte folgte dem Marquis.<sup id="cite_ref-marquis_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-marquis-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 18. und 19. Jahrhundert wurden ausländische Adlige generell als Marquis bezeichnet. Dieser Brauch setzte sich zeitweise auch in <a href="Kaisertum_%C3%96sterreich" title="Kaisertum Österreich">Österreich</a> und <a href="Deutsches_Reich" title="Deutsches Reich">Deutschland</a> durch. Beispiele dafür sind in der Politik <a href="Sebasti%C3%A3o_Jos%C3%A9_de_Carvalho_e_Melo" title="Sebastião José de Carvalho e Melo">Sebastião José de Carvalho e Melo</a>, Marquês de Pombal (Portugal, 18. Jahrhundert) und der <a href="Robert_Gascoyne-Cecil%2C_3._Marquess_of_Salisbury" title="Robert Gascoyne-Cecil, 3. Marquess of Salisbury">Marquis von Salisbury</a> (Großbritannien, 19. Jahrhundert) sowie die literarischen Figuren des <i>Marquis von Posa</i> in Schillers <a href="Don_Karlos_(Schiller)" title="Don Karlos (Schiller)"><i>Don Carlos</i></a>, <a href="Frank_Wedekind" title="Frank Wedekind">Frank Wedekinds</a> <i>Marquis von Keith</i> und <a href="Heinrich_von_Kleist" title="Heinrich von Kleist">Heinrich von Kleists</a> <i>Marquise von&nbsp;O</i>.
</p><p>Trotz der Regulierung der Adelstitel durch Napoleon Bonaparte gab es 1919 noch sieben verschiedene anerkannte Arten des Marquis:
</p>
<ol><li>Der Titel des Marquis konnte durch Primogenitur (Erstgeburtsrecht) erworben sein, wenn die Familie des Marquis den Titel bis in das Jahr <a href="1789" title="1789">1789</a> ordnungsgemäß führte, er in männlicher Linie vererbt wurde und die Familie noch im Besitz des zum Titel gehörenden Marquisats war.</li>
<li>Ein Marquis musste nicht unbedingt Landbesitz haben, wenn er einen entsprechenden Patentbrief <i>(lettre patent)</i> vorweisen konnte.</li>
<li>Auch durch übertragbare Patentbriefe konnte man Marquis werden.</li>
<li>Ausländische Titel konnten durch einen Patentbrief für Frankreich autorisiert werden.</li>
<li>Autorisierte ausländische Titel waren durch Primogenitur vererbbar und mussten nicht erneut autorisiert werden.</li>
<li>Wenn jemand durch <i>Honneurs de la Cour</i> (Ehren des Hofes) den Titel Marquis bekommen hatte, dann war der Titel eigentlich nicht erblich, trotzdem wurde er anerkannt. Um die Honneurs de la Cour zu erhalten, musste man beweisen, dass die Familie seit dem 15. Jahrhundert dem Hof gedient hatte, ohne jemals in den Adelsstand erhoben worden zu sein.</li>
<li>Die oben erwähnten Söhne von Ducs trugen den Titel Marquis.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Italien">Italien</h3></div>

<p>Die Entwicklung des Markgrafentitels (<i>Marchese</i>) in Italien ist vollkommen anders. Die ersten Markgrafschaften entstanden wie im <a href="Westfr%C3%A4nkisches_Reich" class="mw-redirect" title="Westfränkisches Reich">Westfränkischen Reich</a> im 9.&nbsp;Jahrhundert wohl als Gegenstück zu den <a href="Langobarden" title="Langobarden">langobardischen</a> Herzogtümern: <a href="Herzogtum_Friaul" title="Herzogtum Friaul">Friaul</a>, <a href="Tuszien" class="mw-redirect" title="Tuszien">Tuszien</a>, <a href="Herzogtum_Spoleto" title="Herzogtum Spoleto">Spoleto</a> (zusätzlich zu seinem Herzogstitel) und <a href="Markgrafschaft_Ivrea" title="Markgrafschaft Ivrea">Ivrea</a> und waren die Gebiete, aus denen dann in der Regel die <a href="Nationalk%C3%B6nige" title="Nationalkönige">italienischen Könige</a> kamen: <a href="Berengar_I." title="Berengar I.">Berengar von Friaul</a>, <a href="Guido_von_Spoleto" class="mw-redirect" title="Guido von Spoleto">Guido von Spoleto</a>, <a href="Berengar_II." title="Berengar II.">Berengar von Ivrea</a>. Eine gegen die <a href="Sarazenen" title="Sarazenen">Sarazenen</a> gerichtete Regionalreform Berengars&nbsp;II. teilte von Ivrea weitere Markgrafschaften ab: die <a href="Markgrafschaft_Turin" title="Markgrafschaft Turin">Markgrafschaft Turin</a>, die <a href="Markgrafschaft_Ostligurien" title="Markgrafschaft Ostligurien">Markgrafschaft Ostligurien</a> und die <a href="Markgrafschaft_Westligurien" title="Markgrafschaft Westligurien">Markgrafschaft Westligurien</a>. Die ihm fast gleichzeitig abgepresste <a href="Markgrafschaft_Verona" title="Markgrafschaft Verona">Markgrafschaft Verona</a> war der Stützpunkt des deutschen Kaisers südlich der Alpen.
</p><p>Insbesondere bei den Familien der <a href="Obertenghi" title="Obertenghi">Obertenghi</a> und der <a href="Aleramiden" title="Aleramiden">Aleramiden</a>, Markgrafen von Ost- und Westligurien, wurde es bald üblich, dass jedes männliche Familienmitglied den Titel <i>Markgraf</i> trug und der ihm bei den häufigen Erbteilungen zugestandene Teil dann zu einer neuen Markgrafschaft wurde. Die bekanntesten sind bei den Obertenghi die Linien <a href="Este_(Adelsgeschlecht)" title="Este (Adelsgeschlecht)">Este</a>, <a href="Massa-Carrara" class="mw-redirect" title="Massa-Carrara">Massa-Carrara</a>, Parodi, <a href="Malaspina" title="Malaspina">Malaspina</a> und <a href="Pallavicini_(Adelsgeschlecht)" title="Pallavicini (Adelsgeschlecht)">Pallavicini</a>, bei den Aleramiden die <a href="Markgrafschaft_Montferrat" title="Markgrafschaft Montferrat">Montferrat</a> und <a href="Markgrafschaft_Saluzzo" title="Markgrafschaft Saluzzo">Saluzzo</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spanien_und_Portugal">Spanien und Portugal</h3></div>
<p>Im Spanien und Portugal des 18. und 19. Jahrhunderts sanken der <i>Marqués</i> bzw. <i>Marquês</i> sogar zu einem Allerweltstitel ab, so dass es heute in Spanien –&nbsp;neben drei Fürstentiteln, die dem Kronprinzen bzw. der Kronprinzessin vorbehalten sind, und 153 (2005) Herzogstiteln&nbsp;– weit mehr Markgrafentitel (2005: 1349) als Grafen- (span. „Conde“, 2005: 923) oder Freiherrntitel (span. „Baron“) gibt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="China">China</h3></div>
<p>Der chinesische Titel des <a href="Hou_(Titel)" class="mw-redirect" title="Hou (Titel)">Hou</a> wird im Hinblick auf das Rangsystem in der westlichen Übersetzung meist mit dem Markgrafen (<i>marquis</i>) gleichgesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Andrea_Stieldorf" title="Andrea Stieldorf">Andrea Stieldorf</a>: <i>Marken und Markgrafen. Studien zur Grenzsicherung durch die fränkisch-deutschen Herrscher.</i> (=MGH Schriften 64) Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2012, ISBN 978-3-7752-5764-0 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kbl.badw.de/zblg-online/rezension_2391.html">Rezension</a> von <a href="Roman_Deutinger" title="Roman Deutinger">Roman Deutinger</a></li>
<li>Daniel Rentschler: <i>Marken und Markgrafen im früh- und hochmittelalterlichen Reich. Eine vergleichende Untersuchung vorwiegend auf der Basis von Königsurkunden und anderen „offiziellen Quellen“.</i> Stuttgart 2013 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/1042659621/34">PDF</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Marquesses?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Markgraf</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Markgraf" class="extiw external" title="wikt:Markgraf">Wiktionary: Markgraf</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://austria-forum.org/af/AEIOU/Markgrafschaft">Eintrag zu <span style="font-style:italic;">Markgraf</span></a> im <a href="Austria-Forum" title="Austria-Forum">Austria-Forum</a>&nbsp;(im AEIOU-<a href="%C3%96sterreich-Lexikon" title="Österreich-Lexikon">Österreich-Lexikon</a>), zu den Markgrafschaften in Österreich</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.at/books?id=sI6FQ8kjQ9cC&amp;pg=PA40&amp;lpg=PA40&amp;dq=anrede+landgraf&amp;source=bl&amp;ots=WufZT1fVbI&amp;sig=mHzDFpIift4xZ_bLvIem7akLPUU&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0CCgQ6AEwAWoVChMIxL2c2rmkxwIVg7waCh3R7wRB#v=onepage&amp;q=anrede%20landgraf&amp;f=false">Google Buchsuche. Otto Krabs. Von Erlaucht bis Spektabilis: kleines Lexikon der Titel und Anreden. S. 42</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110119225212/http://www.regionalgeschichte.net/hauptportal/bibliothek/glossar/alphabet/a/adel.html">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Januar 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Davon abgeleitet ist z.&nbsp;B. die spanische Bezeichnung <i><span lang="es">Marqués</span></i>, <i><span lang="es">Marquésa</span></i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-marquis-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-marquis_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-marquis_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alfred Levesque: <cite class="lang" lang="fr" dir="auto" style="font-style:italic">Du droit nobiliaire français au XIXe siècle</cite>. H. Plon, Paris 1866, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>12<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f.+20–22+24<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f.+30+121+250+259</span> (französisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k27871s.image.hl.r=marquis.f18.langFR">auf Gallica</a> [abgerufen am 29.&nbsp;April 2010]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Markgraf&amp;rft.au=Alfred+Levesque&amp;rft.btitle=Du+droit+nobiliaire+fran%C3%A7ais+au+XIXe+si%C3%A8cle&amp;rft.date=1866&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=12f%2B20-22%2B24f%2B30%2B121%2B250%2B259&amp;rft.place=Paris&amp;rft.pub=H.+Plon" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Henry de Woelmont (Baron): <cite class="lang" lang="fr" dir="auto" style="font-style:italic">Les Marquis français</cite>. nomenclature de toutes les familles françaises subsistantes ou éteintes depuis l’année 1864 portant le titre de marquis avec l’indication de l’origine de leurs titres. E. Champion, Paris 1919, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>II-IV</span> (französisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k2022678.image.r=noblesse+marquis.f5.langFR">auf Gallica</a> [abgerufen am 29.&nbsp;April 2010]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Markgraf&amp;rft.au=Henry+de+Woelmont+%28Baron%29&amp;rft.btitle=Les+Marquis+fran%C3%A7ais&amp;rft.date=1919&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=II-IV&amp;rft.place=Paris&amp;rft.pub=E.+Champion" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4168912-4">4168912-4</a></span> </div>
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